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Wir sind ein 1981 gegründeter Hamburger Square Dance Club, der mit Freude diesen schönen amerikanischen Volkstanz pflegt, mit fetziger Country - & Western -Musik, oder auf Wunsch u.a. auch mit Rap-, Rock- oder Disco-Musik. Seinen Namen hat der Club von einer schönen Hamburgerin, der TS "Hanseatic". Es war der einstige britische Transpazifik-Liner 'Empress of Japan', Baujahr 1928. Nach Kriegsende zum Luxusschiff umgebaut wurde es für die Hamburg-Atlantic-Linie für umgerechnet 12 Mio. Mark gekauft (weitere Informationen für Interessierte im Buch "TS Hanseatic - Die Geschichte einer Schönen Hamburgerin"). Square Dance - was ist das überhaupt? Petticoats und Paspel-Hemden, ein Hauch von Wildwest, Cowboy-Romantik, viel Spaß mit netten Leuten und auch für Singles geeignet, da niemand wie bei Standard- oder Lateintänzen wie ein Mauerblümchen auf seinem Stuhl hocken muss, wenn man/frau seinen Partner nicht zum Tanzen bewegen kann. Der Square Dance entstand aus den europäischen Volkstänzen der Siedler, die vor rund 300 Jahren in Nordamerika einwanderten. Durch die zwangsweise auftretenden Verständigungsschwierigkeiten der Siedler bedingt versuchten diese, sich wenigstens beim Tanzen näher zu kommen. Jeder Einwanderer brachte seinen eigenen Volkstanz mit. Um die verschiedenen Volkstänze zu synchronisieren, wählten die Tänzer einen "Caller" aus, der ihnen die zu tanzenden, aus den Volks- und höfischen Tänzen entstammenden Figuren mit verabredeten Namen zurief. In der Nachkriegs-Aera kehrte der Square Dance durch die bei uns stationierten GIs nach Europa zurück und ließ die Square Dance Clubs bei uns wie Pilze aus dem Boden sprießen. Seit dieser Zeit bewegen sich jeweils 4 Paare in ständig wechselnden Formationen wie Quadraten (square!), Kreisen, Sternen, Linien etc. nach den Zurufen des Callers. Aber auch wenn es durch die fließenden Bewegungen so aussieht: Die Figuren beim Square Dance sind nicht auswendig gelernt, sondern werden laufend neu zusammengestellt und müssen von den Tänzern bei jedem Zuruf im selben Moment in Bewegung umgesetzt werden. Die 68 Figuren des Hauptprogramms beim Square Dance werden in einem ca. einjährigen Kurs gelehrt. Durch die unterschiedlichen Musikrichtungen und die Vielfalt der Figuren ist Square Dance nie langweilig. Jeder muss konzentriert bei der Sache sein, da er sonst nicht weiß, wohin die "Reise" geht. Gemeinschaftssinn und Reaktionsvermögen ist auch notwendig. Deshalb ist Alkohol vor dem Tanzen auch verpönt. Nach dem Tanzen sitzt man allerdings i.d.R. noch in netter Runde bei einem Bier oder einem Gläschen Wein zusammen, um miteinander zu klönen. Namen und Ausführung der einzelnen Figuren sind mittlerweile weltweit standardisiert, so dass es keine Probleme bereitet, auf anderen Kontinenten mit den Begeisterten aller Länder aller Altersgruppen zusammen zu tanzen. Englisch ist für das Erlernen von Square Dance keine Voraussetzung, es ist aber sehr hilfreich. Es gibt Clubs mit unterschiedlichen Tanzlevels, angefangen bei MainStream-Clubs
(68 Kommandos des Hauptprogramms)
Es gibt jedoch keine Meisterschaften oder gar Wettkämpfe wie in anderen Sportarten! Wir alle tanzen nur zum Spaß. Wichtig ist nur, dass der Caller die Tänzer am Ende des Gesangsstückes wieder auf dessen ursprünglichen (Home)Platz zurückbringt. Und es ist wirklich eine Wonne, bei den größeren Festen 1200 oder mehr Square Dancern zuzusehen, die alle zur gleichen Zeit am selben Ort dasselbe tun: nämlich synchron zu tanzen! Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir können Ihnen sagen, wann und wo Sie den Spaß auch erlernen können. Im Namen der
Reinhold Wittkamp |
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